Besuch beim Kongress der freien Frauen (KJA)

Rojbas lieber Leser*innen,

unser 2. Tag in Kurdistan begann damit, dass wir uns alle nach einer kurzen Nacht am DtK Gebäude … getroffen haben. Während wir auf unsere Freund*innen warteten ranken wir Cay und tauschten uns über unsere Erlebnisse, nach der Teilung in die Familien und WG‘s bei denen wir geschlafen haben, aus.

Als wir dann gefrühstückt hatten, wurden wir von den Freund*innen abgeholt und mit zwei Bussen in das Gebäude der KYA (Kongress der freien Frauen Amed) gebracht. Dort wurden wir erst einmal herzlichst begrüßt und einander vorgestellt. Anschließend haben uns die Freundinnen erzählt warum und wie sie sich gegründet haben, welche Fortschritte sie gemacht haben und sie arbeiten. Danach hatten wir die Möglichkeit unsere vielen Fragen zu stellen. Nachdem unser (Männlichen* Genossen) ihre Fragen gestellt hatten, haben sie sich zurück gezogen und ihr Verhalten als Männer in den letzten Tagen reflektiert. Wir Frauen haben uns mit den Freundinnen weiter über ihre Fortschritte, Arbeitsweisen und Probleme ausgetauscht (Wir werden das noch in einem weiteren Text weiter ausführen). Nach dem schießen eines Gruppenfotos sind wir zum Mittagessen gefahren.

Nach einem chaotischen Start vom Restaurant, bei dem wir erst einmal zwei Freund*innen vergessen hatten, ging es weiter. Der Verein den wir dann besucht haben hieß Etim Sen, eine sozialistische, demokratische Arbeiterinnenbewegung/Lehrerinnengewerkschaft.

Darüber werden wir in den nächsten Tagen einen weiteren Text verfassen und veröffentlichen.

4 Gedanken zu „Besuch beim Kongress der freien Frauen (KJA)

  1. Hey, hier eine Überarbeitung der Rechtschreibung. An manchen Stellen ist der Text mitten im Satz vorbei? Vermutlich nicht absichtlich, vielleicht habt ihr es ja noch nicht gemerkt. Interessant fände ich eine Stellungname zu den teilweise eingesetzten Sternchen bei Frauen* und Männern* und ob sie bewusst nur manchmal, jedoch nicht konsequent eingesetzt sind.
    Alles Gute und solidarische Grüße

    Gespräch mit der ganzen Gruppe mit dem Kongress der freien Frauen (KJA)←-diese Überschrift steht nicht mit dem Text in Zusammenhang

    Die Emanzipation der Frau hat ihren Beginn in den achtziger Jahren, als die ersten Frauen in die Berge gegangen sind und ihren Widerstand ausgelebt haben, um sich gegen die staatlich, männliche, familiäre Dominanz zu wehren.
    Gespräch unter Frauen* mit dem Kongress der freien Frauen (KJA)
    Wo sehen die Freund*innen den größten Verbesserungsbedarf und wie sieht die Umsetzung der Frauenfrage in der Realität aus? (Wir?)haben das Gefühl, dass die Männer* der Bewegung uns alle eine ähnliche theoretische Antwort auf die Frauenfrage geben.
    Zuerst ist zu sagen, dass es ein langer Weg war bis die Männer* der Bewegung diese Antworten zur Frauenfrage gegeben haben. Das war ein Kampf von 40 Jahren und kam nicht von Heute auf Morgen, dass es theoretisch und einstudiert klingt. Auch dass ist etwas was von Abdullah Öcalan kommt. Abgesehen von dem Theoretischen, gibt es auch die praktischen Schritte die verbessert werden können, die nicht von den Männern kommen werden. Selbst Abdullah Öcalan sagte in einem Brief, den er am 8. März 2013 zum Tag der internationalen Frauen vorlas, dass, wenn es Menschen gibt die die Männer* verändern können, es die Frauen sind und auch er selbst muss verändert werden. Auch sagte er: „Vertraut keinem Mann, auch mir nicht, auch euren männlichen Genossen nicht, denn auch die wollen euch sozusagen nicht 100% als Frauen anerkennen. Die Peshmerga Kämpfer*innen haben die erste Guerilla Frauenkampfeinheit die komplett autonom organisiert ist. Die Kommandeure können nur Männer* sein, die sie in familiären Kontexten haben, also können bzw. Onkel, Vater oder Cousin über ihnen stehen jedoch keine sexuellen Partner.

    ******Viele Fragen warum Guerillas keinen Mann* heiraten und ein Mann* keine Frau* heiraten, weil Mann* nicht den Kampf einer Frau* führen kann. Meistens um diese praktischen und theoretischen.←völlig unverständlicher Absatz.*******

    Rojbas lieber Leser*innen,
    unser 2. Tag in Kurdistan begann damit, dass wir uns alle nach einer kurzen Nacht am DTK Gebäude getroffen haben. Während wir auf unsere Freund*innen warteten tranken wir Cay und tauschten uns über unsere Erlebnisse, nach der Teilung in die Familien und WG‘s bei denen wir geschlafen haben, aus.
    Als wir dann gefrühstückt hatten, wurden wir von den Freund*innen abgeholt und mit zwei Bussen in das Gebäude der KYA (Kongress der freien Frauen Amed) gebracht. Dort wurden wir erst einmal herzlichst begrüßt und einander vorgestellt. Anschließend haben uns die Freundinnen erzählt warum und wie sie sich gegründet haben, welche Fortschritte sie gemacht haben und wie sie arbeiten. Danach hatten wir die Möglichkeit, unsere vielen Fragen zu stellen. Nachdem unsere männlichen* Genossen ihre Fragen gestellt hatten, haben sie sich zurück gezogen und ihr Verhalten als Männer in den letzten Tagen reflektiert. Wir Frauen haben uns mit den Freundinnen weiter über ihre Fortschritte, Arbeitsweisen und Probleme ausgetauscht (-wir werden das noch in einem weiteren Text weiter ausführen). Nach dem schießen eines Gruppenfotos sind wir zum Mittagessen gefahren.
    Nach einem chaotischen Start vom Restaurant, bei dem wir erst einmal zwei Freund*innen vergessen hatten, ging es weiter. Der Verein den wir dann besucht haben hieß Eğitim Sen, eine sozialistische, demokratische Arbeiterinnenbewegung/Lehrerinnengewerkschaft.
    Darüber werden wir in den nächsten Tagen einen weiteren Text verfassen und veröffentlichen.

    LGBT – Teaser
    Veröffentlicht am
    Am Tag der Ankunft trafen sich vier Menschen aus der Delegation mit der LGBTI-Gruppe Keskesor (kurd. Regenbogen). Das Treffen diente zur Vorbereitung für eine gemeinsame Diskussion mit der gesamten Gruppe, die wir in einigen Tagen mit Keskeskor vereinbart haben.
    In der LGBTI-Gruppe sind 15 Menschen aus Amed aktiv. Die Zusammensetzung ist sehr vielfältig und besteht aus Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Heterosexuellen und Transpersonen. Einige davon sind außerdem in der kurdischen Frauenbefreiungs- und Umweltbewegung aktiv.
    Sie erzählten über einige Probleme, aber auch von vielversprechenden Ansätzen innerhalb der autonomen Demokratie. Wir möchten euch erst einmal über die praktischen Probleme berichten und später über die Zukunftsaussichten, unter dem Blickwinkel, dass die kurdische Bewegung schon ihre Fähigkeit zur Transformation bewiesen hat.
    Im DTK, dem Dachverband der demokratischen Autonomie, gibt es bisher noch keine eigene Kommision für LGBTI. Einige aus der kurdischen Organisierung argumentieren, dass sich die LGBTI-Bewegung in der Frauenbefreiungsbewegung einordnen sollte, da sie auch Betroffene des Patriarchats seien. Dies zeigt, laut den Freunden (männl. definiert), eine noch fehlende Sensibilisierung für die Eigenheiten der Diskriminierung.
    Jedoch wurde uns auch gesagt, dass die Freunde innerhalb der Ökobewegung noch keine Homophobie erfahren haben.
    Die Ideologie der kurdischen Bewegung sieht die Befreiung der Frau als wichtiges Fundament an (dazu werden wir in den nächsten Tagen noch Gespräche führen). Dies führt in der Praxis zu einer Fokussierung auf Cis-Frauen und Cis-Männer, mit einer gewissen Biologisierung der Unterschiede.
    Vieles hängt davon ab, welche Impulse Öcalan in die Bewegung gibt. Hier zeigt sich eine vielversprechende Zukunftsperspektive, denn Öcalan hat vor der inzwischen einjährigen Isolation die Bewegung aufgefordert, sich mit Judith Butler zu beschäftigen. Bei ihr geht es genau um die Sensibilisierung für Diskriminierung von LGBTI-Personen und die Konstruiertheit von Mann und Frau.
    Wir werden in den nächsten Tagen bei einem weiteren Treffen die Themen vertiefen und dort auch weitere Perspektiven, auch von Frauen*, kennenlernen.

  2. Very interesting subject , appreciate it for posting . All human beings should try to learn before they die what they are running from, and to, and why. by James Thurber. eaddccaaaaff

  3. Hello to all, how is everything, I think every one is getting more from this website, and your views are fastidious in support of new viewers. aaeaeddekkec

  4. Once I initially commented I clicked the Notify me when new feedback are added checkbox and now each time a remark is added I get four emails with the same comment. Is there any way you possibly can remove me from that service? Thanks! adeggeddgddkfbee

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.